Dienstag, 19. August 2008

Montag, 18. August

Endlich, sagen die Piloten, endlich kann geflogen werden. Gegen Mittag schließlich waren alle Vorbereitungen - auch die der Organisatoren - abgeschlossen und die erste Maschine hob ab für den Rundkurs. Im Abstand von drei Minuten folgten dann die anderen Flugzeuge, so dass schließlich nach gut zweieinhalb Stunden alle Maschinen gestartet waren. Bevor der Letzte abhob, waren schon die ersten wieder zurück und sorgten bei den Beobachtern am Landedeck mit ihren gekonnten Landungen und vor allem mit ihren Bremsmanövern für große Begeisterung. Entgegen allen Befürchtungen von Nicht-Wettbewerbsfliegern gab es keinen Bruch. Lediglich bei einem Trike, dass wohl etwas zu wenig Luft in den Reifen hatte, platzte en Vorderreifen. Aber der Schaden lässt sich schnell beheben.
Carlos Trigo von der Jury, Gerhard Gerecht, einer der Stewards, und ich sind kurz nach dem ersten Start zu einem ausgelegten Zeichen gefahren, dass den Piloten eine Kursänderung signalisieren sollte. Es war an einer recht vorhersehbaren Stelle ausgelegt, allerdings direkt hinter einer Waldkante. Für Trike-Piloten mit ihrer guten Sicht nach unten kein Problem, für Dreiachser schon eher. Aber nach dem Blick auf die vorläufige Ergebnisliste zeigt sich - dies war nicht der schwierigste Teil.
Anspruchsvoll dagegen die Fotos von Bodenmerkmalen, die identifiziert werden mussten. Es handelte sich manchmal lediglich um eine Gruppe von andersfarbigen Bäumen inmitten einer Baumgruppe oder einens Waldes. Aber schließlich sind die Piloten hier, um eine Meisterschaft auszufliegen und nicht nur zum Spaß.
Sehr zum Unmut vieler Teilnehmer ließ der Veranstalter den Abend verstreichen, ohne noch eine Ziellandung mit stehendem Triebwerk anzusetzen. Das Wetter war perfekt, die Zeit hätte gereicht und vor allem: wir hätten wieder eine weitere Aufgabe abhaken können.

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