Samstag, 16. August 2008

Regen

Seit der Eröffnungsfeier mit einer angedeuteten Regenpause kommt das Wasser ohne Unterlass von oben. Das hat es in der Geschichte der Europa- und Weltmeisterschaften so noch nicht gegeben. Es ist ein trauriges Bild mit all den triefenden ULs auf dem Flugplatz.
Aber die Organisatoren strahlen Optimismus aus und haben am Mittag im Briefing schon mal die für heute geplanten, aber definitiv auf morgen verschobene Aufgabe erläutert: Ziellandung mit stehendem Triebwerk. Obwohl es sich gewissrmaßen um den Klassiker unter den Wettbewerbsaufgaben handelt, wurden wieder jede Menge Fragen nach die wie und wo gestellt. Es ist also wie immer.
Teamchef Roland Schneider, Gisela und ich haben uns vorgenommen, ein wenig die Umgebung zu erkunden. In einer Broschüre war von touristischen Bauernhöfen die Rede, auf denen man das Landleben kennenlernen und Produkte des Landwirts probieren kann. Selbst mit Hilfe von TomTom ist es uns nicht gelungen, einen dieser Bauernhöfe zu finden. Schließlich haben wir einen Polizisten gefragt, der in einem Dorf in seinem Dienstwagen am Straßenrand saß. Er verstand zwar kein Wort deutsch oder englisch, aber er gab uns zu verstehen, dass wir ihm folgen sollten. Nach einigen Umwegen landeten brachte er uns tatsächlich zu der angegebenen Adresse. Aber es war niemand zu Hause und außerdem sah es nicht so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Den nächsten Versuch haben wir selbst unternommen und sind tatschlich auf einem Reiterhof gelandet. Zu essen gab es dort nichts.
Schließlich sind wir in einen anderen Ort an einem der größeren Seen gefahren und haben dort preiswert zu Mittag gegessen (am späten Nachmittag). Das größte Vergügen auf der Rundfahrt waren die tiefen und großen Pfützen auf den Straßen. Gut, dass keine Fußgänger unterwegs waren.....

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